BEISPIELE FÜR STEUERFREIE SACHBEZÜGE

Firmenfitness und andere steuerfreie Sachbezüge

Schöne steuerfreie Geschenke, über die sich Ihre Mitarbeiter freuen können, sind sowohl ein Warengutschein, eine Flasche Wein, ein Strauß Blumen oder Konzertkarten. In allen Fällen können Sie diese Sachleistungen steuerfrei überreichen, wenn Sie dabei die in § 8 Absatz 2 Satz 11 des Einkommenssteuergesetzes vorgegebene Steuerfreigrenze von 44 Euro für den Kalendermonat einhalten.

Da die Steuerfreigrenze auch nicht um einen Centbetrag überschritten werden darf und alle im Monat gewährten Zuwendungen bei der Ermittlung der Höhe der Sachbezugsleistung summiert werden, ist es umso wichtiger, den Überblick zu bewahren.

Die Ideallösung für die Entgeltabrechnung der Personalverwaltung – Sachbezugsgewährung über die Karte

Optimal für alle Beteiligten ist die Auszahlung von Sachzuwendungen über eine Guthabenkarte. Mit der Überweisung von Guthaben auf eine Karte – vielleicht sogar werbewirksam mit einem Logo der Firma – ist es am einfachsten, zu gewährleisten, dass die Freigrenze von 44 Euro exakt eingehalten wird.

Hier lässt sich mit minimalen Verwaltungsaufwand dokumentieren, wann genau der für die Steuerabrechnung relevante Zeitpunkt der Übergabe der Sachzuwendung war und zugleich errechnen, wie genau sich die gewährten Leistungen summieren.

Steuerlich relevant ist bei allen gezahlten Guthaben der Zeitpunkt des Zuflusses, also der Moment, zu dem der Sachbezug der Karte gutgeschrieben wurde. Völlig unerheblich ist dagegen, wann ein Mitarbeiter das Guthaben einlöst. Der Arbeitnehmer kann also selber frei entscheiden, wann er seine Guthabenkarte einsetzt. Dass ermöglicht Ihren Mitarbeitern ihr Guthaben anzusparen, um es später zur Erfüllung größerer Wünsche nach eigenem Ermessen einzusetzen.

Energie tanken lassen– mit mehr Sprit, Mobilität oder Fitness im Studio

So wie sich eine Gutscheinkarte zum Tanken vielerorts nach Belieben und Bedarf einsetzen lässt, ermöglicht eine Karte, mit der Ihre Mitarbeiter bei der Firmenfitness angemeldet sind, dass sie bei freier Zeiteinteilung und am Ort ihrer Wahl trainieren.

Voraussetzung ist, dass der Arbeitnehmer nicht selbst die Mitgliedschaft beim Fitnessstudio abschließt, sondern Mitarbeiter vom Arbeitgeber beim Studio angemeldet werden. Meldet der Arbeitgeber mehrere Mitarbeiter an, hat er zudem die Möglichkeit, eine Vergünstigung auszuhandeln.

Auch die Möglichkeit, in einem Fitnessstudio zu trainieren, stellt einen geldwerten Vorteil dar und das Training bleibt steuerfrei, wenn Sie Ihren Mitarbeitern nicht mehr als den Freibetrag von bis zu 44 Euro monatlich beisteuern. Um den Wert zu ermitteln, den die Nutzung der Mitgliedskarte darstellt, wird der durchschnittliche Preis der einzelnen Mitgliedschaft zugrunde gelegt. Erhalten Ihre Mitarbeiter einen Rabatt, kann dieser pauschal mit vier Prozent abgezogen werden.

Der Fitnessanbieter übergibt dem Arbeitnehmer den Mitgliedsausweis, den dieser frei zur Teilnahme am Training im Studio seiner Wahl einsetzen kann. Theoretisch kann der Arbeitgeber einen Mitarbeiter jederzeit wieder von der Liste der teilnehmenden Arbeitnehmer streichen. Damit gewähren Sie ihm also bei der Anmeldung und der folgenden Übergabe des Mitgliedsausweises keinen unentziehbaren Anspruch, sondern lediglich ein Nutzungsrecht. Rechtlich gesehen ein monatlich eintretender geldwerter Vorteil – der sich für den Arbeitnehmer auf bis zu 528 Euro im Jahr rechnen kann!

Die steuerliche Befreiung erfolgt also auch hier nach § 8 Absatz 2 Satz 11 EStG. Von einer Förderung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung in Höhe von 500 Euro pro Kalenderjahr, wie sie nach § 3 Nummer 34 EStG beispielsweise von den Krankenkassen angeboten werden, hat der Gesetzgeber Beiträge zu Fitnesscentern oder Sportvereinen ausgenommen.

Gut ist, wenn Sie schriftlich vereinbaren, dass das individuelle Nutzungsrecht des Mitarbeiters nur für einen Monat gilt und sich nur um einen weiteren Monat verlängert, wenn der Arbeitgeber den Mitarbeiter nicht zum Monatsende von der Teilnehmerliste streicht. Wie lange der Arbeitnehmer selbst eine vertragliche Bindung mit dem Studio eingeht, ist dann unerheblich.


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