BETRIEBLICHES GESUNDHEITSMANAGEMENT: DIESE 5 FEHLER SOLLTEN SIE VERMEIDEN

In vielen Unternehmen ist das BGM bereits zu einem tragenden Pfeiler der Unternehmenskultur geworden. Dort, wo es sich noch im Aufbau befindet, können Verantwortliche von den Erfahrungswerten derer profitieren, die ihr Gesundheitsmanagement zu einem Garanten des Unternehmenserfolgs ausbauen konnten.

5 häufige Fehler, die Sie bei der Einführung von BGM-Maßnahmen nicht wiederholen sollten

Vermeiden Sie Rückschläge und gewinnen Sie wertvolle Zeit, indem Sie Fehler unterlassen, die in vielen Unternehmen häufig gemacht werden. Wir zeigen Ihnen, was Sie in Ihrem Unternehmen besser machen können. 

1. BGM zu einseitig aufbauen
Selbst ein Fitnessstudio mit seinen zahlreichen Möglichkeiten wird nicht ausreichen, um alle Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Interessen und Leistungsstufen zu motivieren, sich aktiv für ihre Gesundheit einzusetzen. Je besser es Ihnen aber gelingt, Vorlieben und Lieblingssportarten aufzugreifen und im Rahmen der Angebotspalette anzubieten, desto populärer wird das BGM-Angebot für Ihre gesamte Belegschaft sein.

Als Planungsschema hat sich besonders das 3-Säulen-Modell bewährt. Das BGM wird darin als Haus verstanden, das von drei Säulen, dem Arbeits- und Gesundheitsschutz, der betrieblichen Gesundheitsförderung und dem Eingliederungsmanagement (BEM), getragen wird. Ausgehend von allen gesetzlich verpflichtenden Maßnahmen fügen Sie Ihre freiwilligen Maßnahmen nach und nach der betrieblichen Gesundheitsförderung hinzu.

Eine Mitarbeiterbefragung kann wegweisend sein und helfen, herauszufinden, für welche Angebote rundum gesunde Ernährung, Entspannung, regelmäßige Teamsportveranstaltungen und Events das größte Interesse besteht.

2. BGM-Maßnahmen nicht ausreichend kommunizieren
Sie haben eine umfangreiche Angebotspalette, aber die Teilnehmer bleiben aus? Vermutlich stecken Sie selbst so tief in der Planung aller Details, dass Sie gar nicht bemerkt haben, dass viele Mitarbeiter noch gar nicht wissen, dass ein BGM-Programm im Unternehmen existiert.

Der Erfolg Ihres BGM wird sich immer auch daran messen müssen, wie hoch die Teilnehmerzahlen sind und mit welcher Rückmeldung die Teilnehmer das Angebot bewerten und ihrerseits dafür werben. Stellen Sie daher sicher, dass wirklich alle Mitarbeiter über das Angebot informiert sind und eine Anmeldung zu den Veranstaltungen möglichst unkompliziert ist. Werben Sie auch deswegen unter den Führungskräften für aktive Beteiligung, damit möglichst alle Verantwortlichen aus erster Hand wissen, wie die Veranstaltungen ablaufen und warum es sich lohnt, mitzumachen.

3. Stakeholder nicht gut genug einbeziehen
Achten Sie darauf, frühzeitig alle Führungskräfte, vor allem aber auch den Betriebsrat, in die Planung und die inhaltliche Ausgestaltung des betrieblichen Gesundheitsmanagements einzubinden. Nur, wenn alle relevanten Personen im Unternehmen an der Implementierung beteiligt sind, können Sie sich darauf verlassen, eine wirklich tief greifende Veränderung der Unternehmenskultur zu erreichen. Wenn Sie die organisatorische Last auf viele Schultern verteilen, verfügen Sie später über den notwendigen, langen Atem, um das BGM nachhaltig zum Erfolg zu führen und zu einem echten Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen auszubauen.

Insbesondere der Betriebsrat mit seinen wichtigen Mitbestimmungs- und Kontrollrechten, stellt eine direkte Brücke zu den Mitarbeitern dar. Werben Sie darum um sein Interesse und fordern Sie die Mitwirkung aller Beteiligten aktiv ein! Fragen Sie nach den besonderen Ressourcen und Belastungen des Arbeitsplatzes und schneiden Sie Ihre Gesundheitsförderung schon bei der Planung maßgerecht auf die Bedarfe der Belegschaft zu. Ein Arbeitskreis, der aus unterschiedlichen Entscheidungsträgern und Mitwirkenden besteht, hat sich in vielen Fällen für die koordinierte Planung und Steuerung aller Maßnahmen als sehr hilfreich erwiesen.

4. Nur die Fehlzeitenquote als Erfolgsindikator heranziehen
Natürlich liebäugelt jedes Unternehmen damit, durch seine BGM-Maßnahmen den Krankenstand senken zu können. Es würde aber zu kurz greifen, den wirtschaftlich messbaren Nutzen nur am Sinken der Fehlzeiten messen zu wollen. Der Krankenstand ist ein Indikator für eine vitale Unternehmenskultur.

Neben quantifizierbaren Werten sind es aber viele weitere Faktoren, mit denen sich beschreiben lässt, welche Rolle, die Gesundheit und die ausgewogene Work-Life-Balance in einem Unternehmen spielen und welche Qualität sie haben. Die Mitarbeiterzufriedenheit und Motivation wirken beispielsweise unmittelbar positiv auf die Produktivität und die Fluktuation und sind mindestens ebenso wichtige Indikatoren für den Erfolg wie die Fehlzeitenquote.

5. Zu viel wollen
Der Aufbau des Gesundheitsmanagements braucht Zeit und Ressourcen. Gehen Sie Schritt für Schritt vor, setzen Sie sich sinnvolle Ziele und legen Sie fest, woran Sie messen wollen, ob Sie Ihre Ziele erreichen konnten. Wer seine Ziele zu hoch steckt und später immer dem Erreichen der eigenen utopischen Vorhaben hinterherläuft, wird zwangsweise mit Frustration und Enttäuschung leben müssen.

Idealerweise gehen Sie von konkreten Problemen aus und entwickeln dann Ihre eigenen branchenspezifischen Lösungen anhand der klar formulierten Bedürfnisse in Ihrem Unternehmen. Setzen Sie sich kleine Etappenziele. Formulieren Sie konkret, bis wann welche Ergebnisse erzielt werden sollen. Wenn Sie Ihr erstes Etappenziel erreicht haben, widmen Sie sich dem nächsten. So werden Sie schrittweise umso längere Wege erfolgreich zurücklegen!

Fazit
Viele Fehler, die in Unternehmen häufig gemacht werden, lassen sich leicht vermeiden, wenn Sie aus den Fehlern von anderen Unternehmen Lehren ziehen. Es lohnt sich, die Erfahrungswerte anderer Unternehmen zurate zu ziehen und herauszufinden, ob es Best Practice Beispiele gibt, die Sie auf die Anforderungen Ihres eigenen BGM anwenden können. Wer achtsam und fokussiert vorgeht und strategisch und sinnvoll plant, wird sein Gesundheitsmanagement zu einem sicheren Erfolg machen!

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