BEISPIELE FÜR GUTE EMPLOYER BRANDING KAMPAGNEN

Jede Employer Branding Kampagne hat das Ziel, den Arbeitgeber im bestmöglichen Licht zu zeigen und die Zielgruppe analog ihrer Präferenzen anzusprechen. Einige Marketinginstrumente haben sich dabei bewährt und gehören schon jetzt zum unverzichtbaren Standardprogramm einer erfolgreichen Kampagnenstrategie. Andere Features sind stark im Kommen, aber durchaus noch ausbaufähig. Wir stellen Ihnen hier einige Maßnahmen für das Employer Branding vor:

Voll und ganz für den Bewerber da – Der Chatbot

Rund um die Uhr erreichbar und in der Lage, prompt und mehrsprachig Fragen zu vakanten Jobs zu beantworten? Hohen Bewerberandrang kann ein Jobbot problemlos abfangen. Der Bot nimmt Bewerbungen jederzeit entgegen und bietet mit dem Upload der Zeugnisse, Qualifikationen und persönlichen Informationen gleich noch ein vorläufiges Placement an.

Sofort kann der Jobbot nach Wunsch ein vorläufiges Ergebnis mitteilen und den Bewerbungsprozess für beide Seiten abkürzen, wenn davon auszugehen ist, dass sich weitere Bemühungen aufgrund fehlender, aber notwendiger Qualifikationen nicht lohnen.

Ist nur aktuell nichts Passendes dabei, kann der Jobbot bei Interesse Updates per Feed an Interessenten versenden. Alle Informationen zum Bewerber können im Anschluss an das Recruitingteam übermittelt werden, dem durch die Vorauswahl die Arbeit erleichtert wird. Einen solchen Chatbot für das Recruiting nutzt beispielsweise die Allianz Versicherung, die ihren Jobbot auf der Facebook Seite „Allianz Careers“ eingebunden hat, weil gerade jüngere Bewerber sich immer öfter über die sozialen Medien nach Arbeit umsehen. Aus einem Angebot von über 1.000 Jobs matcht der Jobbot schneller als jeder Mensch das jeweilige Bewerberprofil mit der idealen Stelle.

Eine komfortable Recruitinglösung, die über das Unternehmen sagt: Hier wird auf junge, digitale Technologie gesetzt. Allein das Leistungsprofil und die Interessen des einzelnen Bewerbers zählen – unabhängig davon, wie jemand aussieht oder was der Nachname über die Herkunft vermuten lässt.

Gamification, Matchingtools und Self-Assessment-Simulationen

Interaktion steht auch bei allen Rekrutierungsstrategien im Bereich Gamification und Onlinematching im Vordergrund. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Frankreichs SNCF konnte 2014 rund 5.000 Studenten der Ingenieurwissenschaften mit ihrem Recruiting-Game „The Most Serious Game Ever“ zu einer Bewerbung motivieren und verzeichnete damit einen phänomenalen Anstieg der Zahl eingehender Bewerbungen. Bewerber, die hochkomplexe Aufgaben wie die Konstruktion eines U-Bahn Netzwerkes lösen, dabei Umsteigezeiten berücksichtigen und die ideale Auslastung der Wagons kontrollieren konnten, wurden zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Nur ein Bruchteil von unter 1 % der Bewerber war beim Spiel erfolgreich, zehn Studenten erhielten am Ende eine Stelle.

Auch der Discounter Lidl setzt bei seinem Berufscheck auf dessen spielerisches Format. Nach der Wahl eines Charakters kann der Bewerber Fragen zu den zukünftigen Aufgaben im Unternehmen beantworten, dabei seine Eignung zu testen und den Beruf näher kennenlernen.

Derartige Selfassessment- und Matchingtools im Simulationsmodus ermöglichen dem Arbeitgeber, die ganze Palette seiner Jobangebote spielerisch und interaktiv vorzustellen und vorab darzulegen, was von zukünftigen Mitarbeitern erwartet wird.

Mitarbeiter als Markenbotschafter – Authentisches Storytelling im Videoformat

Geschichten vom Arbeitsleben erzählen Mitarbeiter von Adidas in den englischsprachigen Imagevideos aus den Headquarters des Konzerns in Herzogenaurach. Sie teilen darin ihre Eindrücke vom gemeinsamen Arbeiten in der Zentrale, schildern die Annehmlichkeiten vor Ort und die vielfältigen Möglichkeiten zum sportlichen Ausgleich.

Viele unterschiedliche Mitarbeiter kommen zu Wort. Sie schwärmen vom freundschaftlichen Miteinander und davon, was es für sie bedeutet, für ein Traditionsunternehmen von Weltruf zu arbeiten.

Careers without borders“ beschreibt die Karrierewege der namentlich genannten Mitarbeiter von der Zentrale bis nach Tokio oder Singapur. Ob es der Blick vom Büro im Wolkenkratzer auf den innerstädtischen Basketballcourt in der Tiefe ist, hell erleuchtet und noch bespielt in der Dunkelheit der Nacht oder eine Feedbackrunde mit Absolventen eines dualen Studiums im heimischen Herzogenaurach – die Videoclips zeigen Adidas aus größtmöglicher Nähe.

Musikalisch gut aufgelegt – Vom Jobprofil das eigene Lied singen können

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks ging dem Fachkräftemangel mit einer Social-Media-Kampagne namens „Back dir deine Zukunft“ entgegen. Begleitet von den Klängen eines Männerchors machen sich zwei angehende Bäcker frühmorgens auf den Weg zur Arbeit.

Die Botschaft des über 500.000 Mal angeklickten Recruitingvideos ist einfach. Sie wird im Refrain der in weißen Bäckeruniformen und mit schwarz-rot-goldenen Brusttaschenaufschlägen Singenden mehrfach wiederholt, damit sie sich gut einprägt: „Spaß und Stolz und ein gutes Nudelholz“ werden gebraucht, um als Bäcker erfolgreich zu werden.

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