Employer Branding: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Employer Branding ist ein wichtiger Bestandteil des Self Marketings, mit dem Sie Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darstellen können. 

Wer erfolgreich an der Außenwirkung des Unternehmens als Arbeitgeber arbeitet, kann schneller den gewünschten Nachwuchs für die Belegschaft anwerben und spart bei der Rekrutierung Aufwand und Kosten.

Wer allerdings beim Employer Branding Fehler begeht, wird potenzielle Bewerber eher abschrecken als gewinnen. Wir zeigen Ihnen 5 Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten:

Fehler 1: Die Bedeutung des Employer Brandings unterschätzen

Employer Branding ist mehr als ein untergeordneter Teil des Marketings. Im Gegenteil: Employer Branding zielt unmittelbar auf die Marke des Unternehmens und wirkt dabei zugleich spezifisch auf die Wahrnehmung durch Kandidaten. Die Presse oder die Handelskammer mag interessieren, welche Umsatzzahlen das Unternehmen schreibt. Auf Karrierewebseiten möchten zukünftige Mitarbeiter aber wissen, wie die Arbeitsbedingungen in Ihrem Unternehmen aussehen, welche Werte gelebt werden und wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit bestellt ist.

Hier heißt es am Ball bleiben und alle verfügbaren Kanäle bespielen, insbesondere digitale Business-Portale, Social Media, Arbeitgeberrankings und Arbeitgeberbewertungsforen.

Fehler 2: Employer Branding als Oberflächenpolitur am Unternehmensimage betrachten

Employer Branding, das nur Veränderungen am Layout der Karrierewebseite vornimmt und Bewerbern bunte Bilder einer Scheinwelt vorhält, kostet Sie auf Dauer Ihre Glaubwürdigkeit und schadet der Arbeitgebermarke.

Employer Branding, das von einer Agentur verordnet wird, ohne geprüft zu haben, ob die gegebenen Versprechen überhaupt eingehalten werden können, erzeugt einen Bumerangeffekt, der mit einem verheerenden Reputationsverlust einhergehen kann.

Employer Branding muss vom tatsächlichen Potenzial ausgehen und von konkreten Tatsachen sprechen.

Wer seine Arbeitgeberwerte als reine Imagekampagne konzipiert, die nur austauschbare, allgemeingültig formulierte Aussagen über ein Unternehmen formuliert, wird sich weder von der Konkurrenz absetzen noch die gegebenen Versprechen einhalten können.

Fehler 3: Fehlender Mut zu Veränderungen

Employer Branding muss sich konstant mit dem Leben im Unternehmen entwickeln. Grundlagen und Ergebnisse Ihrer Kampagnen müssen immer wieder neu auf die Probe und infrage gestellt werden. Nach jeder Evaluation geht es mit dem Feinschliff an der Arbeitgebermarke weiter. Weil etwas immer gleich gehandhabt wurde, heißt das noch nicht, dass es zum Rückgrat der eigenen Unternehmenskultur zählt.

Nur, wer in der Lage ist, mutig neue Wege zu gehen, und auch bereit ist, scheinbar in Stein gemeißelte Abläufe zu verändern, wird erfolgreiches Employer Branding betreiben.

Fehler 4: Einen Graben zwischen den Generationen aufreißen

Employer Branding muss die gesamte Belegschaft einbinden. Unternehmen sollten sich klar machen, dass in Zukunft viele ältere Arbeitnehmer die Struktur der Beschäftigten und damit die Unternehmenskultur prägen werden.

Wer ältere Arbeitnehmer übergeht, wenn Strategien für die Talente und die Ausrichtung des Unternehmens der Zukunft entwickelt werden, reißt schnell einen Graben zwischen den Generationen auf.

Employer Branding darf nicht alleine auf die Rekrutierung von neuen oder jungen Mitarbeitern zielen. Ziel ist es auch die bestehende Belegschaft zu motivieren, zu begeistern und sie im Idealfall zu Markenbotschaftern machen.

Ein starkes internes Employer Branding mit Förderprogrammen, Beteiligungsprozessen und Befragungen aller muss dafür sorgen, dass das Unternehmen ein ansprechendes Bild von sich entwirft, mit dem alle Beteiligten gut leben können.

Fehler 5: Employer Branding ohne HR Analytics

Ohne quantitative Analysen ist kein sinnvolles Employer Branding möglich. Wer seine Erfolge nicht zu messen und zu kontrollieren weiß, vergeudet Zeit und Ressourcen.

Mindestens alle drei Monate sollten Sie die KPIs Ihres Recruitings auf den Prüfstand stellen, Kalkulationen erstellen und das Budget neu verteilen. Teilen Sie die Mittel nicht nach dem Gießkannensystem zu. Investieren Sie genau in die Medien (Internet, Events, Jobbörsen, Messen) für die sich der finanzielle Einsatz am meisten lohnt.

Fazit:

Der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke ist unumgänglich, wenn Sie neue Talente für sich gewinnen und bestehende Mitarbeiter halten möchten. Vermeiden Sie die oben genannten Fehler, sind Sie dem Ziel einer wertvollen Employer Brand schon wesentlich näher und können darauf in Zukunft aufbauen.


Auch attraktive Benefits tragen zu einer starken Employer Brand bei. Informieren Sie sich jetzt über Firmensport mit qualitrain und treten Sie gerne mit uns in Kontakt:






Ich möchte zudem regelmäßig weitere Informationen zum qualitrain Angebot erhalten.

Ich bin damit einverstanden, dass qualitrain meine personenbezogenen Daten verarbeitet und speichert, um mich persönlich kontaktieren zu können. Die Einwilligungen können jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen werden.

Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Not readable? Change text. captcha txt
erfolgreich_mit_qualitrainpersonio-qualitrain