FITNESS & PRODUKTIVITÄT: WISSENSCHAFT ZEIGT ZUSAMMENHANG

Sie haben Ihren Mitarbeitern schon To-do-Listen, Not-To-do-Listen, die Pomodoro-Technik und andere leistungssteigernde Maßnahmen für das Zeitmanagement an die Hand gegeben, Motivationsgespräche geführt und Prämien verteilt?

Wer bereits gefühlt alle Maßnahmen ergriffen hat, die Produktivität seiner Mitarbeiter auf ein neues Niveau zu heben und dennoch nicht die gewünschten Erfolge verzeichnet, sollte es mit Fitness versuchen!

Sport weckt bei Mitarbeitern neue Kräfte

Die University of Bristol bat 200 Mitarbeiter an der Universität, in einer Versicherungsgesellschaft und einer IT-Firma, im täglichen Wechsel an einem Fitnessprogramm teilzunehmen.1 An den Tagen, an denen sie sich sportlich betätigten, konnten die Mitarbeiter frei aus einem Angebot aus Yoga, Aerobic, Krafttraining und Basketball wählen. Dabei sollten sie ihre Befindlichkeit sowohl an den Tagen bewerten, an denen sie Fitness betrieben als auch an den Tagen, an denen sie arbeiteten wie immer.

• 21 % der Arbeitnehmer teilten mit, dass sie sich an Tagen mit Fitness besser auf die Arbeit konzentrieren konnten.

• 22 % konnten Fristen besser einhalten.

• 25 % waren besser in der Lage, Aufgaben ohne unvorhergesehene Pausen zu Ende zu bringen.

• 41 % der Mitarbeiter fühlten sich stärker motiviert.

Im Anschluss an die Studie nach ihren Beobachtungen gefragt, erklärten die Teilnehmer, ihre Stimmung habe sich deutlich verbessert. Je nach eigener Vorbefindlichkeit sei es ihnen durch den Sport gelungen, sich im Bedarfsfall sowohl beruhigen als auch neue Energie tanken und neu motivieren zu können. Die sportliche Betätigung hätte ihnen geholfen, besser mit den Anforderungen und Leistungsdruck bei der Arbeit umzugehen. Im Anschluss an das Training seien sie besser in der Lage gewesen, sich zu kontrollieren, und dann in Stresssituationen toleranter mit Kollegen und Kunden umgegangen. Auch die von vielen sonst beobachtete Nachmittagsmüdigkeit sei nicht mehr so oft aufgetaucht.

Sport verbessert die allgemeine Befindlichkeit und Leistung

Ähnliche Ergebnisse erbrachte die Auswertung von Daten zu 683 Angestellten durch Wissenschaftler am Center for Health Promotion in Minneapolis.2 Unter der Annahme eines bestehenden Zusammenhangs zwischen Übergewicht und der Befindlichkeit sowie Produktivität von Arbeitnehmern, wurde die Anzahl der Arbeitsausfalltage, Quantität und Qualität der geleisteten Arbeit ausgewertet. Die beteiligten Wissenschaftler wiesen nach, dass sich sowohl die quantitative als auch qualitative Arbeitsleistung sowie die subjektive Befindlichkeit der Teilnehmer in sozialen Situationen am Arbeitsplatz durch den mit der körperlichen Aktivität einhergehenden Gewichtsverlust verbesserte.

Sport spornt an und stärkt das Vertrauen in die eigene Leistung

Wissenschaftler der Stockholm University untersuchten über einen Zeitraum von 12 Monaten, wie sich eine 2,5-stündige Reduzierung der wöchentlichen Arbeitsstunden auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirkt.3 Sechs Zahnarztpraxen nahmen an der Studie teil. In 3 Praxen wurde die zusätzlich verfügbare Zeit für Fitnessübungen genutzt, in 3 Praxen fand kein Fitnesstraining statt. In beiden Gruppen ging die Arbeitszeitreduzierung mit einem Anstieg der Anzahl behandelter Patienten einher. Die Selbsteinschätzung der Angestellten betreffend ihrer Produktivität stieg nur in der Gruppe, die anstatt zu arbeiten, 2,5 Stunden wöchentlich ihre Fitness trainierte.

Die Gruppe die sich an den Fitnessmaßnahmen beteiligte, traute sich nicht nur zu, dass sie jetzt mehr leisten konnte: Das Plus an Arbeitsleistung war quantitativ nachweisbar. Die Anzahl der Fehltage aufgrund von Krankmeldungen sank. Auch in diesem Fall kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Fitness die Produktivität nachhaltig steigern.

Fitness am Arbeitsplatz – gewusst wie!

Es ist nicht unbedingt hartes Training, das die Leistung am effektivsten steigert. Ein weniger kräftezehrendes Work-out, bei dem der Fokus auf Erholung und Ausgleich liegt, sorgt langfristig für größeren Mehrwert. Durch intensives Training lassen sich Müdigkeitsgefühle nur sehr kurzfristig vertreiben. Auch die Konzentrationsfähigkeit steigt nur kurzfristig an, wird hart und bei intensiver Belastung trainiert.

Niedrige und mittelschwere sportliche Anforderungen wie Yoga, Walking, Golf oder Tanzsport, bei deren Ausübung Laune und Leistung gleichermaßen steigen, sind die am besten geeigneten Sportarten, um dauerhaft positive Veränderungen herbeizuführen. Weil zu hohe Ziele demotivieren, sollte das Gesundheitsangebot schrittweise erweitert und ausgebaut werden. Mit dem Firmenfitnessangebot von qualitrain können Ihre Mitarbeiter aus vielen verschiedenen Angeboten das beste für sich heraussuchen.

Idealerweise wird zwar mehr als 10 Minuten, nicht aber länger als 30 Minuten trainiert. Optimal sind ein längeres Training am Morgen und ein kürzeres Work-Out in den Nachmittagsstunden.

Das Fitnessangebot schrittweise erweitern

Langes Sitzen bei der Bildschirmarbeit im Büro strapaziert die gesamte Muskulatur. Ausgleichs- und Entspannungsübungen zwischendurch sind besonders für die Rückengesundheit wichtig. Auch Augenfitness, dynamisches Sitzen und einfache Kräftigungs- und Dehnübungen für den Nacken und die Schultermuskulatur wollen gelernt und wiederholt sein, um die Muskulatur wirkungsvoll zu entlasten. Je variabler die Übungen sind, desto besser kann es gelingen, alle beanspruchten Körperteile zu entlasten und zu kräftigen.

Tipps:

• Kürzere Meetings oder Besprechungen können Sie auch einmal im Stehen abhalten.

• Ein Igelball hilft gegen die Entwicklung eines „Mausarms“ und erinnert am Arbeitsplatz die Mitarbeiter daran, in Abständen weitere Ausgleichsübungen durchzuführen.

• Auch während des Arbeitstages kann schon von einer kurzen Bewegungsaktivität, wie dem Weg über die Treppe statt der Fahrt mit dem Aufzug, ein Impuls zu mehr körperlicher Bewegung ausgehen.

Fazit

Es lohnt sich, am Arbeitsplatz an das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu erinnern. Bewegung hat einen deutlichen und wissenschaftlich nachgewiesenen Einfluss auf die Produktivität. Schon zehn Minuten körperlicher Betätigung heben spürbar die Stimmung, geben neue Energie und motivieren Mitarbeiter, ihre Leistung weiter zu steigern. Mithilfe von Firmenfitness können Sie Ihre Mitarbeiter gleichzeitig belohnen, Steuern sparen und in die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter investieren.

Fordern Sie doch über untenstehendes Formular unverbindlich weitere Informationen zu unserem Firmenfitnessangebot an.


Quellen:

  1. Coulson, JC et al.: Exercising at work and self‐reported work performance, in International Journal of Workplace Health Management 1 (2008), S. 176 – 197 ↩︎
  2. Pronk, Nicolaas et al.: The association between work performance and physical activity, cardiorespiratory fitness, and obesity, in Journal of Occupational and Environmental Medicine 1 (2004, S. 19-25 ↩︎
  3. Von Thiele Schwarz, Ulrica & Hasson, Hena: Employee self-rated productivity and objective organizational production levels: effects of worksite health interventions involving reduced work hours and physical exercise, in Journal of Occupational and Environmental Medicine 8 (2011), S. 838 – 844 ↩︎

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