INTERNES EMPLOYER BRANDING: STANDING BEI DEN MITARBEITERN ERHÖHEN

Ihr Employer Branding kann nur dann Bestand haben, wenn auch Ihr Standing bei Ihrem Personal stimmt.

Eine klare Unternehmenskultur mit gelebten Werten wie Miteinander und gegenseitigem Respekt sind die Grundvoraussetzung für die Vermittlung der Unternehmenswerte und Arbeitgebermarke nach außen. Ihre Mitarbeiter sollten authentisch bestätigen können, dass das was, sie extern beim Recruiting vermitteln, der im Unternehmen gelebten Kultur entspricht.

Ihre besten Kräfte sollen mehr als bleiben!

Ihr Personal ist ihr wertvollstes Kapital und kann als Markenbotschafter mehr für Sie tun, als bloß als potenzielle Nachwuchs-Führungskraft zur Verfügung stehen.

Mitarbeiter als Markenbotschafter

Wer zufrieden oder gar stolz in den sozialen Medien von seinem Arbeitgeber spricht, bei Messen oder im Alltag seine Begeisterung und Engagement zeigt, weil die Arbeit in Ihrem Unternehmen gewinnbringend und lohnend ist, überträgt das auf die Wahrnehmung Ihres Unternehmens bei jedem Kontakt nach außen.

Mitarbeiter, die davon überzeugt sind, dass Sie unter diesen Gesichtspunkten als Arbeitgeber attraktiv sind und für das einstehen, was Sie sagen, werden Ihnen helfen können

  • Ihre Bekanntheit bei den relevanten Zielgruppen steigern
  • die besten Talente rekrutieren
  • Stellen mit weniger Aufwand adäquat zu besetzen
  • Fluktuation zu mindern

Das Beste was Sie tun können, ist, Ihr Personal davon überzeugen, dass es für Ihr Unternehmen wirbt!

Beim internen Employer Branding spielen folgende Faktoren und Maßnahmen eine entscheidende Rolle:

  • Unternehmensumfeld, Arbeitsatmosphäre und flexible Arbeitszeiten
  • Firmenkultur
  • Personalführung mit nachvollziehbaren Strategien, flachen Hierarchien und Austausch auf Augenhöhe
  • Ein gutes Arbeitsklima mit gezeigter Wertschätzung und guten Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Mitarbeiter, die die genannten Aspekte im Unternehmen tatsächlich positiv erfahren, werden gerne mit Überzeugung für Ihre Arbeitgeber werben.

Nur authentische Insiderinfos füllen die Branding-Strategie mit Leben

Employer Branding funktioniert nur, wenn Sie die eigenen Mitarbeiter ins Boot holen.

Dabei ist es nicht ausreichend, Unternehmenswerte nur während des Onboarding-Prozesses zu kommunizieren und zu erwarten, dass die neuen Mitarbeiter sie adaptieren und echoartig nachbeten. Im Arbeitsalltag müssen die angestrebten Werte täglich gelebt und die Mitarbeiter dauerhaft für die Arbeitgebermarke zu sensibilisiert werden, damit die Mitarbeiter sich tatsächlich mit ihnen identifizieren können.

Storytelling der „Experten von innen“ wird daher immer wichtiger, um authentische Geschichten über die Erfahrungen im Arbeitsleben zu erzählen, die glaubwürdig für die Werte stehen, die Sie idealerweise in Ihrem Branding auf den Punkt bringen.

Der Bundesverband für Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting e. V. hat aus diesem Grund den Queb Special Award 2018 an Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verliehen, der es gelungen sei, die Zielgruppen auf Augenhöhe anzusprechen. Vorbildlich und mit großer Breitenwirkung habe die Bundeswehr über die YouTube-Videoserie „Die Rekruten“, in der Bundeswehrrekruten das Leben und Arbeiten in der Kaserne vorstellen, ihre Arbeitgeberattraktivität präsentiert.

Die Bedeutung einer internen Employer Branding Strategie ist zurecht als Chefsache erkannt worden, wird aber immer noch zu oft nach dem Top-Down-Prinzip umgesetzt.

Die Kontrolle der Positionierung in Arbeitgeberrankings und in von Rankings und Online-Arbeitgeberbewertungsplattformen reicht nicht aus, damit Employer-Branding-Aktivitäten Früchte tragen.

  • Sammeln Sie Ideen und befragen Sie Ihre Mitarbeiter, damit Sie Ihre Marke auf authentischen Werten aufsetzen können, mit denen sich Ihre Mitarbeiter tatsächlich identifizieren können.
  • Gleichen Sie das Ergebnis mit dem ab, was Sie bereits als Zielvorstellung und Leitbild für das Image Ihres Unternehmens formuliert haben. Seien Sie offen gegenüber einem sich vollziehenden Wertewandel.
  • Mobilisieren Sie mindestens 5 – 10 % der Mitarbeiter als Fürsprecher für das eigene Unternehmen.
  • Finden Sie eine gemeinsame Idee, hinter der sich Ihre Mitarbeiter versammeln können.
  • Führen Sie Exitgespräche mit Mitarbeitern, die das Unternehmen verlassen, um Gründe für das Ausscheiden der Mitarbeiter im Gespräch zu erfragen.
  • Bleiben Sie mit ehemaligen Mitarbeitern über Alumni-Netzwerke in Kontakt und nutzen Sie die bestehenden Netzwerke Ihrer Ex-Mitarbeiter, um positive Botschaften über Ihr Unternehmen zu verbreiten.

Ihre Herausforderung besteht darin, die eigenen Vorzüge als Arbeitgeber klar zu kennen, zu kommunizieren und den eigenen Bekanntheitsgrad deutlich zu steigern. Um Toptalente langfristig an das Unternehmen zu binden, müssen Sie Arbeitgeberattraktivität leben und nicht nur versprechen.

Fahrplan für das interne Employer Branding

1. Entwicklung der Arbeitgebermarke im Bottom-Up-Prozess durch hohe Mitarbeiterbeteiligung

  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter, dass Sie die eigenen Werte (neu) definieren wollen. Kommunizieren Sie Ihre Absicht im Unternehmen und werben Sie bei Ihren Mitarbeitern um breite Beteiligung.
  • Führen Sie Mitarbeiterbefragungen oder einen Wettbewerb durch, um die individuelle Beziehung der Mitarbeiter zum Unternehmen zu erfragen.
  • Analysieren Sie die Ergebnisse der Mitarbeitermeinungsumfragen.

2. Abgleich der internen Ergebnisse mit denen externer Imagestudien

  • Beauftragen Sie externe Experten und gleichen Sie die Ergebnisse ab. Welche Außenwahrnehmung wollen Sie erreichen und welches Bild vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern bei der alltäglichen Arbeit tatsächlich? Welche positiven Dinge nehmen Sie neu an Ihrem Unternehmen wahr? Woran können Sie noch arbeiten?

3. Werte(re)definition und Formulierung einer griffigen Arbeitgebermarke

  • Formulieren Sie ein Leitbild, das Raum für weitere Entwicklungen gibt und zugleich zeigt, welche Werte und Ressourcen Ihre Mitarbeiter bereits im Unternehmen schätzen.

4. Strategie zur stimmigen Kommunikation eines Kreativkonzepts entwickeln

  • Entwickeln Sie ein tragfähiges Konzept, mit dem Sie Ihre Werte schrittweise nach Innen und Außen vermitteln wollen.

5. Interne Kommunikation der Arbeitgebermarke

  • Stellen Sie im Rahmen von Präsentationen, via E-Mails, Workshops, der Mitarbeiterzeitung, dem Intranet oder Betriebsfesten Ihre Arbeitgebermarke zur Diskussion.
  • Holen Sie Testimonials von Mitarbeitern ein, die als Fürsprecher für die Marke gewonnen werden können.
  • Wählen Sie gezielt Fürsprecher aus den Reihen Ihrer Unternehmer, die der Recruiting-Zielgruppe entsprechen und machen Sie diese zu Werbebotschaftern für das Unternehmen.

6. Externe Kommunikation der Arbeitgebermarke

  • Lassen Sie Ihre Mitarbeiter via Storytelling über die sozialen Medien, Online-Videobotschaften oder die Presse gezielt authentische Insiderinformationen über Ihr Unternehmen verbreiten und vermitteln Sie so Ihre zentralen Botschaften zur eigenen Marke nach außen.

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