KRANKENSTAND SENKEN: DAS HAT FÜHRUNG DAMIT ZU TUN

Wie gute Führung den Krankenstand reduziert

Ein zufriedener Mitarbeiter bleibt länger gesund. Unzufriedene, überforderte und gestresste Mitarbeiter fehlen dagegen auffällig oft bei der Arbeit.

Sehr häufig ist die erlebte Belastung oder Überforderung, die einem Fehlen vorausgeht, die Folge schlechter Führung. Wer Führungsverantwortlichen Werkzeuge an die Hand gibt, wie sie ihre Kommunikation und ihr Verhalten gegenüber ihrem Team verbessern können, kann Stress reduzieren und dafür sorgen, dass die Fehlzeiten sinken. Hier kann jedes Unternehmen ansetzen. Wir nennen Ihnen die 5 wichtigsten Punkte, mit denen sich der Krankenstand senken lässt.

  1. Wertschätzung zeigen

Ein Großteil der deutschen Arbeitnehmer vermisst vor allem die Anerkennung der eigenen Leistung durch den Vorgesetzten. Wenn sich Einsatz nicht lohnt, frustriert das und macht krank. Oberflächliches Lob, das nicht ernst gemeint ist, erkennen Mitarbeiter sofort.

Äußern Sie daher regelmäßig spezifisch Ihre Anerkennung für ganz konkrete Leistungen Ihres Teams. Damit steigern Sie die Identifikation mit den gemeinsamen Zielen, das Vertrauen in die eigene Leistung und das Miteinander und steigern den Wunsch, noch mehr beizutragen. Die Folge: Die Produktivität steigt und der Krankenstand sinkt.

  1. Grenzen respektieren

Setzen und respektieren Sie Grenzen. Außerhalb der Arbeitszeiten sollten Ihre Mitarbeiter vom Job abschalten und sich erholen können. Verzichten Sie am besten ganz auf berufliche Anrufe und E-Mails in der Freizeit und richten Sie in Abwesenheiten automatische Weiterleitungen ein. Sorgen Sie für klare Vorgaben, wer wann welche Aufgaben erledigt und benennen Sie klar Vertreter, die übernehmen, wenn ein Mitglied im Team einmal nicht da sein sollte. Das schafft Verlässlichkeit und mindert den Druck, allzeit präsent oder erreichbar sein zu müssen. Sie werden sehen, dass sich die Freude Ihrer Mitarbeiter, nach einem Wochenende fern des Büros wieder an die Arbeit zu gehen, deutlich steigern lässt!

  1. Gesundheitsförderung anstoßen

Fragen Sie gezielt nach, wie es Ihren Mitarbeitern geht. Reagieren Sie konkret, indem Sie sich für Maßnahmen des BGM stark machen und Möglichkeiten eröffnen, durch die Ihre Mitarbeiter ein Gegengewicht zur Belastung bei der Arbeit finden. BGM bietet eine Vielzahl von Optionen, die Sie mit geringem Aufwand finanzieren und organisieren können. Dazu gehören Massagetermine in der Firma, Fitnesskurse oder ein Pausenraum, der zur Erholung und einer „aktiven Pause“ genutzt werden kann. Als Führungskraft sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen und sich auf der Führungsebene für geeignete BGM-Maßnahmen einsetzen, die den Krankenstand senken.

  1. Regelmäßige Gespräche

Wie geht es Ihren Mitarbeitern wirklich? Wie motiviert sind sie? Davon auszugehen, dass jeder, der da ist, gesund ist, ist ein Irrglaube. Auch wer mit Bauchschmerzen zur Arbeit geht, leistet weniger und die Produktivität sinkt. Dienst nach Vorschrift ist eine direkte Reaktion auf das schlechte Verhältnis zu Vorgesetzten.

Wenn die intrinsische Motivation zu arbeiten schwindet und es keine Freude mehr macht, produktiv zu sein, die Kollegen zu sehen und gemeinsam Projekte zu verwirklichen, hat das sehr oft mit dem Gefühl zu tun, nicht wirklich gebraucht zu werden oder die Aufgabe nicht erfüllen zu können, die einem aufgetragen wird. Ein Beruf lohnt und motiviert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Haben Sie hier alle Möglichkeiten ausgeschöpft? Gibt es ein Benefitprogramm, an dem sowohl Führungspersonal als auch Mitarbeiter teilnehmen, zusammenkommen und sich abseits der Arbeit austauschen können? Hinterfragen Sie, ob Sie genug über das Befinden Ihrer Mitarbeiter wissen und suchen Sie aktiv regelmäßig das Gespräch.

  1. Transparenz zeigen

Chefs müssen offen und ehrlich kommunizieren, welche Standpunkte sie vertreten. Einmal gefällte Entscheidungen sollten Bestand haben und nicht immer wieder revidiert werden. Je transparenter Entscheidungen begründet werden, desto vertrauensvoller ist die Zusammenarbeit im Team. Auf der Basis dieses Vertrauens wächst das soziale Gefüge und ein organisches Miteinander entsteht, das Früchte trägt. Ein offener Austausch über das eigene Selbstverständnis, die Herangehensweise und Ziele und Zweck der Arbeit gehören dazu, wenn Mitarbeiter sich mit ihren Aufgaben identifizieren wollen und jeder im Team seinen Platz findet.

Fazit

Die Führung der Mitarbeiter durch den direkten Vorgesetzten hat immensen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter, die wiederum direkt auf die Zahl der Fehlzeiten wirken. Es ist wichtig, sensibel darauf zu reagieren, wie Mitarbeiter sich fühlen, wenn Sie den Krankenstand senken wollen. Einen Teil der Fehlzeiten können Sie dadurch reduzieren, dass Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, ihren Beitrag leisten wollen, sich wohlfühlen und motiviert sind. Dazu kann und sollte jede Führungskraft ihren größtmöglichen Beitrag leisten.

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