VORBEUGUNG VON MUSKEL-SKELETT-ERKRANKUNGEN IM UNTERNEHMEN

Auch im ersten Halbjahr des Jahres 2019 machen die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems den größten Anteil an den AU-Tagen der deutschen Fehlzeitenstatistiken aus. 20,5 % aller Fehltage gehen auf Beschwerden des Rückens, der Wirbelsäule, der Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bändern und Menisken zurück.

Diese Krankheiten sind oft arbeitsbedingt und gehen auf Belastungen am Arbeitsplatz zurück. Nicht nur die Fürsorgepflicht des Unternehmens sollte Arbeitgeber an den gebotenen Handlungsbedarf erinnern. Es ist in ihrem eigenen Interesse, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter gesund bleiben und bei der Arbeit keinen unnötigen, zusätzlichen Belastungen ausgesetzt sind. Wir stellen Ihnen fünf Möglichkeiten vor, wie Sie Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bei Ihren Mitarbeitern vorbeugen können.

1) Aktive Pausen

Kurz, effektiv und reaktivierend schafft eine aktive Pause von 10 bis 30 Minuten Dauer einen Ausgleich zur Arbeit im Sitzen. Die Lockerungsübungen beugen Verspannungen und Schmerzen vor oder können sie abmildern. Insgesamt sorgen aktive Pausen für eine verbesserte Körperhaltung, bringen den Kreislauf in Schwung, erhöhen das Wohlbefinden und schärfen das Bewusstsein der Mitarbeiter für ihren Körper und eine gesunde Körperhaltung. Die aktive Pause befreit zugleich den Kopf, sodass Ihre Mitarbeiter im Anschluss an die Pause mit regenerierten Kräften wieder mit voller Konzentration an die Arbeit gehen können.

2) Firmenfitness-Programm als Ausgleich

Eine starke, belastbare Muskulatur des Rückens gibt Halt, unterstützt bei der Arbeit im Sitzen und hilft, bei der Arbeit vor dem Monitor eine gesunde, aufrechte Haltung einnehmen zu können. Übungen mit einem Rückentrainer oder Hanteln im Fitnessstudio fördern gezielt den oberen und unteren Rücken und die Trapezmuskulatur des Nackens. Das Training stärkt den Rücken und verbessert die Muskelspannung im Rumpf, damit der Rücken fit genug ist, um für eine gute Stütze beim Sitzen zu sorgen. Bieten Sie Ihren Mitarbeiter die Möglichkeit eines Firmenfitness-Programms und unterstützen Sie so einen aktiven Lebensstil. 

3) Bei der Büroeinrichtung auf Ergonomie achten

Sorgen Sie für die richtigen Arbeitsbedingungen: Ergonomische Stühle im Büro geben der Wirbelsäule Halt und reagieren individuell mit einer flexiblen und beweglichen Lehne auf Verlagerungen des Gewichts, eine veränderte Körperhaltung und die Bewegungen des Mitarbeiters. Ein höhenverstellbarer Tisch kann auf die Körpergröße angepasst werden, damit die richtige Sitzhöhe eingestellt oder nach Wunsch auch im Stehen gearbeitet werden kann. Einseitige und starre Haltungen bei der Arbeit werden durch ergonomisches Mobiliar vermieden und Rücken- und Nackenprobleme dadurch reduziert oder vermieden. Auch Sitzkissen, die verhindern, dass eine ungesunde, gebückte Haltung zum Tisch und dem Monitor eingenommen wird, unterstützen das gesunde Arbeiten im Büro.

4) Schulungen zur richtigen Ausführung der Arbeit

Sind die Anforderungen bei der Arbeit körperlich besonders hoch und beinhalten schweres Heben, Bücken oder Hämmern, nehmen auch die Schmerzen im Kreuz, Nacken und an den Gelenken zu. Arbeit in der Versorgungs- oder Entsorgungsbranche, aber auch der Alten- und Kinderpflege, im Bau und in der fertigenden Industrie erfordert häufig langes, anstrengendes Arbeiten in der Hocke oder auf Knien oder das Halten schwerer, vibrierender Werkzeuge. Mit der Unterstützung der Krankenkassen und nach einer Prüfung der Arbeitsumstände können Sie mögliche Verbesserungen der Arbeitsprozesse prüfen, Lösungen für optimierte Arbeitskleidung und Arbeitsprozesse finden und Schulungen anbieten, die Mitarbeitern Fehlbeanspruchungen bewusst machen und gesunde Bewegungsabläufe einüben.

5) Massagen am Arbeitsplatz

Mobile Massagen am Arbeitsplatz vitalisieren Kräfte und zeigen Ihren Mitarbeitern, dass Ihrerseits hohes Interesse daran besteht, dass das Team gesund bleibt. Durch die Massage werden die Muskeln gelockert und besser durchblutet, damit sie im Anschluss wieder ihre gesunde Funktion zur Stärkung des Rückens übernehmen können. Sind Spannungen erst einmal gelöst, können gefährliche, eingeübte Fehlhaltungen vermieden, korrigiert und von einer gesunden Körperhaltung abgelöst werden.

Fazit

Bei der Prävention von Schmerzen im Nacken und im Kreuz, die zu kostspieligen Krankheitstagen führen, sind Unternehmen in der Verantwortung. Wer den anstrengenden Arbeitsalltag um geeignete Maßnahmen zur Gesundheitsfürsorge ergänzt, um für die Gesundheit der Mitarbeiter Fürsorge zu tragen, kann sich der positiven Wirkung auf alle Beteiligten sicher sein: Ihre Mitarbeiter bleiben gesund und gehen mit voller Kraft an die Arbeit. Die Zahl teurer Krankheitstage geht zurück.

Sie interessieren sich für das Firmenfitness-Angebot von qualitrain und möchten erfahren, wie Firmenfitness Ihnen helfen kann? Dann treten Sie gerne mit uns in Kontakt:






Ich möchte zudem regelmäßig weitere Informationen zum qualitrain Angebot erhalten.

Ich bin damit einverstanden, dass qualitrain meine personenbezogenen Daten verarbeitet und speichert, um mich persönlich kontaktieren zu können. Die Einwilligungen können jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen werden.

INFOS ANFORDERN

Möchten Sie qualitrain auch in Ihrem Unternehmen einsetzen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Quellen: 

https://www.dak.de/dak/bundesthemen/krankenstand-1–halbjahr-2019-2142338.html

Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Not readable? Change text. captcha txt