Wachstumsphase: So machen Sie Mitarbeiter zu Führungskräften

Auf dem Arbeitsmarkt findet man Führungsqualitäten und Fachwissen im Übermaß. Allerdings ist das Einstellen externer Mitarbeiter oftmals mit hohem Aufwand verbunden. Nicht nur nimmt die Suche passender Fachkräfte viel Zeit in Anspruch,  sie ist auch mit hohen Kosten verbunden.

Alternativ kann es daher jede Menge Vorteile für Unternehmer und Führungskräfte haben, vorhandene Mitarbeiter selbst zu Führungskräften auszubilden, anstatt sich im Bewerber-Dschungel die passenden Kandidaten hierfür erst suchen zu müssen. Wir zeigen auf, warum es sich lohnt, intern nach einer neuen Besetzung zu suchen und wie der Wechsel der Positionen gelingen kann.

Diese Vorteile hat es, Mitarbeiter aus dem eigenen Kreis zur Führungskraft auszubilden

1. Die mühsame Suche nach einem geeigneten Kandidaten entfällt

Wer schon einmal nach Bewerbern für sein Unternehmen gesucht hat oder selbst im Bewerbungsprozess involviert war, wird wissen, wie zeitaufwändig und anstrengend die Suche nach einem passenden Kandidaten sein kann. Zunächst will die passende Stellenanzeige geschrieben werden, die möglichst so speziell ist, um gerade viele passende Bewerber anzusprechen und unpassende Kandidaten so am besten direkt außen vor zu lassen. Dennoch sollte die Anzeige gerade noch so offen geschrieben sein, damit sich eben überhaupt Kandidaten melden – eine Gratwanderung! Doch als wenn das nicht alles wäre, gilt es außerdem noch, Bewerbungsunterlagen zu sichten, Bewerbungsgespräche zu führen und vor allen Dingen sich für den richtigen Kandidaten zu entscheiden. Dieser ganze Prozess kann nicht nur mehrere Monate in Anspruch nehmen und kostet somit wertvolle Arbeitszeit, sondern kann nervlich auch sehr fordernd sein. Wer einen Mitarbeiter hingegen zur Führungskraft ausbildet, spart sich ebendiese lange Prozedur und somit einiges an Zeit und Arbeit.

2. Die Einarbeitung fällt in der Regel kürzer aus

Natürlich gibt es einiges, das Mitarbeiter dazulernen müssen, wenn sie zu einer Führungskraft ausgebildet werden. Immerhin kommen in der Regel jede Menge neue Aufgaben auf die entsprechenden Mitarbeiter zu, mit denen sie zuvor im Normalfall noch nichts zu tun hatten. Dennoch fällt eine Einarbeitung hier in der Regel kürzer aus. Arbeiten Mitarbeiter schon seit Jahren in einem Unternehmen, kennen sie viele Arbeitsprozesse bereits und sind mit den Gepflogenheiten und der Unternehmenskultur bereits vertraut. Das erleichtert beiden Seiten die Arbeit und sorgt für Zufriedenheit.

3. Die Nähe zwischen Mitarbeiter und Chef sorgt für ein positives Arbeitsklima

Steigt ein Mitarbeiter auf und erhält eine Führungsposition, sorgt das in der Regel für ein positives Arbeitsklima. Immerhin wirkt die Führungskraft auf diese Weise nahbar und menschlich. Mitarbeiter, die den neuen Chef kennen, weil sie selbst jahrelang Schreibtisch an Schreibtisch mit ihm gearbeitet und zahlreiche Mittagspausen und Teambuilding Maßnahmen gemeinsam verbracht haben, haben damit meist eine deutlich stärkere Bindung an den Chef und damit auch an das Unternehmen an sich, als wenn eine bisher noch unbekannte Person diesen Posten übernimmt. Diese Distanz sorgt häufig nicht nur für ein kühles Verhältnis, sondern macht es Mitarbeitern somit auch schwer, persönliche Anliegen oder Probleme direkt zu äußern. Hier hat ein ehemaliger Mitarbeiter also deutlich bessere Karten. Weitere Maßnahmen zum Teambuilding entfallen so im besten Fall sogar, da sie nicht gebraucht werden.

4. Den Aufstieg selbst mitzuerleben, wirkt in der Regel motivierend

Mitarbeiter die selbst hautnah miterleben, wie ihr Kollege oder ihre Kollegin befördert wird und zur Führungskraft aufsteigt, werden dazu motiviert, sich ebenfalls anzustrengen, um so einige Schritte auf der Karriereleiter aufsteigen zu können. Dass es mit viel Fleisch, guter Arbeit und Mühe machbar ist, einen höheren Posten zu erhalten, wird auf diese Weise deutlich sichtbar. Kein Wunder also, dass die Arbeitsleistung aller Mitarbeiter auf diese Weise profitieren kann.

5. Für zufriedene Mitarbeiter zu sorgen, stärkt die Bindung an das Unternehmen

Viele Arbeitskräfte kündigen ihren sicheren Job, weil sie auf der Suche nach neuen Herausforderungen sind, sich weiterbilden wollen oder sich mehr Gehalt wünschen. Auch wenn der Job an sich ihren Vorstellungen entspricht, können viele Arbeiter es sich schlicht und einfach nicht vorstellen, langfristig dort zu arbeiten, wenn die Bezahlung nicht stimmt oder die Aufstiegschancen nicht ihren Vorstellungen entsprechen. Die Folge: Immer mehr qualifizierte Arbeiter entscheiden sich dazu, aus eigenen Stücken zu kündigen und sich nach einer neuen Arbeit umzusehen, die ihnen ein höheres Gehalt und abwechslungsreichere Aufgaben bietet. Für Unternehmen ist es natürlich ein großer Verlust, langjährige und gute Mitarbeiter auf diese Weise ziehen zu lassen. Bilden Unternehmen eigene Mitarbeiter jedoch zu Führungskräften auf, kann diese Fluktuation vermieden werden, Mitarbeiter werden so tendenziell eher an das Unternehmen gebunden.

Genügend Gründe also, um diesen Schritt als Unternehmer tatsächlich zu wagen und eigene Mitarbeiter zu Führungskräften auszubilden, anstatt hierfür jemand Neues einzustellen. Doch wie gelingt der Übergang am besten und was gibt es dabei alles zu beachten?

 

Der Übergang von Mitarbeiter zu Führungskraft – so gelingt er

1. Die passenden Mitarbeiter aus eigenem Kreis auswählen

Nicht jeder Mitarbeiter kommt dafür in Frage, zu einer Führungskraft ausgebildet zu werden und nicht jeder Mitarbeiter will dies selbst überhaupt. Aus diesem Grund gilt es, die Arbeitsleistung und Motivation entsprechend in Frage kommender Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum genau zu beobachten. Auch persönliche Gespräche, Einschätzungen und Zielsetzungen, die Mitarbeiter formulieren sollen, können bei der Wahl passender Kandidaten helfen.

2. Fortbildungen sind unerlässlich

Sollen Mitarbeiter auf ihre neue Position vorbereitet werden, sind Fortbildungen hierfür ganz besonders wichtig. Auch wenn es heißt „Learning bei Doing“ ist ein bestimmtes theoretisches Wissen hierfür zwingend notwendig. Immerhin wird niemand als Chef geboren – viele Aufgaben gilt es erst mit der Zeit zu erlernen und so in die neue Rolle hineinzuwachsen. Fortbilden helfen Mitarbeitern dabei, sich weiterzubilden und so viele neue Fähigkeiten zu erlernen, die sie für ihren Job unbedingt brauchen oder die ihnen zumindest dabei behilflich sein werden. Chefs können so außerdem gleichzeitig auch erkennen, ob die entsprechenden Mitarbeiter überhaupt für ihre neue Rolle qualifiziert und geeignet sind oder ob es bereits an den zu erhaltenden Zertifikaten scheitert.

3. Auch langjährige Mitarbeiter brauchen jemanden, der sie an der Hand nimmt

Auch wenn es sich um langjährige Mitarbeiter handelt, die nun eine Führungsposition übernehmen sollen, werden diese zunächst einiges an Hilfe benötigen. Wer zuvor noch nie eine solche Stelle besetzt hat, kann sich vorher nur schwer vorstellen, was alles auf ihn zukommt und was ihn erwartet. Zunächst überfordert zu sein oder Hilfe bei einigen Aufgaben oder Entscheidungen zu benötigen, ist völlig normal. Hier ist es sinnvoll, den frisch auszubildenden Führungskräften eine Art Mentor zur Seite zu stellen. Diese Teambuilding Maßnahme lässt außerdem auch die Chefetage stärker zusammenwachsen.

4. Genügend Raum für eigene Ideen sollte vorhanden sein

Auch wenn neue Führungskräfte Hilfe erhalten und jemanden haben sollten, der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht, ist es wichtig, sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen. Nur wer selbst Fehler macht, kann immerhin daraus lernen. Je mehr Fehler neue Führungskräfte machen, desto mehr Erfahrung sammeln sie auf diese Weise jedoch auch. Zudem fördert Selbstständigkeit Raum für eigene Ideen und Kreativität.

5. Eine gute Vorbildfunktion ist bereits die halbe Miete

Mitarbeiter orientieren sich ganz automatisch an ihren Vorgesetzten und schauen zu ihnen auf. Nicht verwunderlich also, dass Vorgesetzte eine wichtige Vorbildfunktion haben. Gerade für angehende Führungskräfte ist diese wichtig. Die Werte, die eine Führungskraft selbst ausübt und lebt, werden dabei auch an die Mitarbeiter weitergegeben, sodass diese sich immer über ihre Rolle bewusst sein und mit positivem Beispiel vorangehen sollten. Doch auch allen anderen Mitarbeiter selbst spielen eine wichtige Rolle. Ein gutes Arbeitsklima, das mit entsprechenden Teambuilding Maßnahmen noch verbessert werden kann, ist daher von absoluter Wichtigkeit.

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