MEHR ALS NUR EIN TREND: YOGA-ARTEN IM ÜBERBLICK

Yoga ist ein absoluter Trend. Neue Studios schießen nach wie vor wie Pilze aus dem Boden und auch auf Instagram ist Yoga allgegenwärtig. Doch woher kommt Yoga eigentlich und was steckt dahinter? 

Woher kommt Yoga?

Yoga umfasst nicht nur coole Posen, die sogenannten Asanas, sondern auch Atemübungen (Pranayama), Meditation (Dhyana), das Studium der heiligen Schriften, wie beispielsweise der Bhagavat Gita, eine vegetarische Ernährung und die richtige Entspannung (Savasana). Die genauen Ursprünge sind nicht klar definiert. Bereits 700 vor Christus tauchten in antiken Schriften Beschreibungen von Atemtechniken und Meditation auf. Yoga, wie wir es kennen war ursprünglich nur eine Art Vorbereitung auf lange Meditationspraktiken. Der Körper wird ganzheitlich sportlich betätigt und gedehnt, um auf langes Sitzen am Boden vorzubereiten oder es auszugleichen. 

Welche Arten von Yoga gibt es?

Es gibt vier sehr bekannte klassische Arten von Yoga, die sich weiter unterteilen lassen: 

  1. Raja Yoga: Der wissenschaftliche Ansatz von Yoga. Er umfasst vor allem Meditation, Atem- und Geisteskontrolle und die körperlichen Aspekte.
  2. Jnana Yoga: Das Yoga der Erkenntnis beschäftigt sich vor allem mit Wissen und den heiligen Schriften.
  3. Karma Yoga: Das Yoga des selbstlosen Handelns bedeutet, dass alle Aktivitäten Gott gewidmet und ohne Erwartungen vollzogen werden.
  4. Bhakti Yoga: Das Yoga der Hingabe an Gott umfasst das Verehren eines bestimmtes Gottes, zu dem man sich hingezogen fühlt. 

Das westliche Yoga

Das Yoga, das wir im Westen kennen, hat allerdings wenig mit dem ursprünglichen Yoga zu tun. Spiritualität, Selbstfindung oder Meditation stehen hier für das breite Publikum nicht im Mittelpunkt. Viel wichtiger sind die sportlichen und körperlichen Aspekte, wie etwa die Asanas. Daraus haben sich viele verschiedene Stile und Trends entwickelt. Folgende zählen dabei zu den bekanntesten Arten des Yoga. 

Hatha Yoga

Bei Hatha Yoga steht die Entspannung und die Harmonisierung von Körper und Geist im Mittelpunkt. Der Begriff “Yoga” steht für Einklang und Verbindung. “Hatha” setzt sich aus den beiden Silben “Ha”, was für Sonne, Kraft und Hitze steht, und “Tha” zusammen, was für Mond, Stille und Kühle steht. Alle Asanas werden sehr bewusst und langsam ausgeführt, weshalb Hatha Yoga besonders für Anfänger geeignet ist. Die Bewegungen stehen im Einklang mit der Atmung. 

Vinyasa Yoga

Bei Vinyasa Yoga oder Ashtanga Yoga geht es vor allem um fließende und dicht aufeinanderfolgende Übungen. Asanas werden hier harmonisch und dynamisch miteinander verbunden und mit der Atmung gekoppelt. Dieser Yoga-Stil fördert vor allem die Achtsamkeit und die Konzentration. 

Kundalini Yoga

Das Ziel von Kundalini Yoga ist es, die Kundalini zu erwecken – eine ätherische Kraft, die zusammengerollt am unteren Ende der Wirbelsäule liegt. Ist sie erwacht, strebt sie stetig nach oben, die Wirbelsäule entlang, durch die verschiedenen Chakren und erfüllt den Körper mit Energie. Hier stehen besonders Atemübungen, Mantras, Singen und dynamisches Bewegen im Sitzen im Vordergrund. 

Bikram Yoga

Bikram Yoga ist dem Hatha Yoga sehr ähnlich, nur dass es in einem heißen Raum bei 35 bis 40 Grad Celsius praktiziert wird. Durch das Schwitzen wird der Körper entgiftet. Dank der Hitze sind die Sehnen und Muskeln geschmeidiger und dehnbarer. Aufgrund der höheren körperlichen Belastung wegen der Hitze ist Bikram Yoga allerdings nicht für Anfänger geeignet. 

Acro Yoga

Acro Yoga ist eine Art Partner-Yoga, bei dem zwei Menschen bestimmte Asanas verbinden oder sich gegenseitig dehnen. Der Partner liegt beim Acro-Yoga auf dem Rücken und lässt die andere Person auf seinen Armen und/oder Beinen balancierend “fliegen”. Die Begründer von Acro-Yoga ließen Elemente der Thai Massage und akrobatische Übungen einfließen. Dazu werden die Berührungen des Partners auf bestimmte Punkte im Körper konzentriert.

Aerial Yoga

Aerial Yoga spielt sich ebenfalls in den Lüften ab, jedoch nicht mit Hilfe eines Partners, sonders eines Bandes, das von der Decke hängt. Es ist sehr dünn und ähnelt einer Hängematte, da man auch darin liegen kann. Asanas werden hier vertieft und Dehnungen intensiviert. Da der Körper ständig stabilisiert werden muss und dank der akrobatischen Elemente wird die Tiefenmuskulatur angeregt und der ganze Körper gestärkt. 

Aktuelle Yoga Trends

Vor allem seit 2016 haben sich noch viele alternative Yoga-Bewegungen ergeben. Ganz vorne dabei ist das so genannte “Clubbing Yoga”. Bei lauter Musik oder Live-Bands werden hier Asanas ausgeführt: Man kann sich mit seinen Bewegungen voll und ganz in der Musik verlieren und sich ihr hingeben. Wem das nicht genug ist, der kann sich beim “Doga” mit seinen geliebten Vierbeinern austoben. Warum auch nicht seine Haustiere (hier: Hunde) in die Yoga-Praxis integrieren? 

Du bist neugierig geworden, oder hast Deinen Lieblings-Yoga-Stil schon gefunden? Dann trainiere in einem unserer Yoga Studios in ganz Deutschland. Das ganze Angebot findest Du auf unserer Locations Suche. 

Bietet Dein Arbeitgeber bereits Firmensport mit qualitrain an? Nimm Kontakt auf und wir unterbreiten Deinem Unternehmen ein passendes Angebot: 






Ich möchte zudem regelmäßig weitere Informationen zum qualitrain Angebot erhalten.

Ich bin damit einverstanden, dass qualitrain meine personenbezogenen Daten verarbeitet und speichert, um mich persönlich kontaktieren zu können. Die Einwilligungen können jederzeit und ohne Angabe von Gründen widerrufen werden..

INFOS ANFORDERN

Möchten Sie qualitrain auch in Ihrem Unternehmen einsetzen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Not readable? Change text. captcha txt