MITARBEITERBENEFITS RATGEBER: BEISPIELE UND AUSWAHL

Einführung zu Mitarbeiterbenefits

Der englische Begriff „Benefit“ bedeutet Vorteil oder Vorzug. Bei Mitarbeiterbenefits handelt es sich also um Vorteile, welche ein Arbeitgeber den Beschäftigten zusätzlich zum Gehalt zur Verfügung stellt. Die Palette an Möglichkeiten für Benefits, manchmal auch als Incentives bezeichnet, ist groß und reicht von einem Firmenwagen oder Bahncards über finanzielle Anreize und Weiterbildungsmöglichkeiten bis hin zu Mitgliedschaften in Fitnessstudios. Mitarbeiterbenefits sind damit eine wirkungsvolle Maßnahme der Mitarbeiterbindung und bis zu einem gewissen Grad ausschlaggebend dafür, ob Fachkräfte sich überhaupt bewerben.

Bei Fringe Benefits handelt es sich dabei um Vorteile in Form von Sachleistungen mit monetärem Wert, die nicht das Gehalt beeinflussen. Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon beschreiben sie Waren und Dienstleistungen, welche ein Unternehmen den Arbeitnehmern zur Verfügung stellt.1

Diese Arten von Mitarbeiterbenefits gibt es

Die Möglichkeiten für Mitarbeiterbenefits sind vielfältig. Bei der Auswahl spielen neben den finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens auch die Bedürfnisse der Beschäftigten eine Rolle. Denn nur, wenn die Benefits auch wirklich attraktiv für die Angestellten sind, funktionieren sie als Mittel zur Mitarbeiterbindung. Gleichzeitig sollten sie auch in eine Gesamtstrategie des Unternehmens eingebettet sein: Die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio dient z. B. sowohl als Benefit, unterstützt aber zugleich das betriebliche Gesundheitsmanagement.

Es lohnt sich daher, die verschiedenen Bereiche zu betrachten, in denen Benefits möglich sind:

  • Finanzen: Neben Weihnachts- und Urlaubsgeld sind auch finanzielle Zuschüsse bei Heirat und Geburt möglich.
  • Sicherheit: Das Gefühl der Sicherheit und Vorsorge spricht viele Arbeitnehmer an. Durch Altersvorsorge und Beratungsleistungen in Finanzfragen können Unternehmen ihre Beschäftigten unterstützen.
  • Zeit: Gerade Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Familienangehörigen sind dankbar für flexible Arbeitszeiten.
  • Bildung: Die Möglichkeit, sich mit Coaching oder Kursen an Fernuniversitäten fortzubilden, ist für viele Arbeitnehmer ein Anreiz, sich für ein Unternehmen zu entscheiden.
  • Gesundheit: Unternehmen, die auf die langfristige Gesundheit der Arbeitnehmer setzen, schaffen damit Vorteile für alle. Mitgliedschaften in Fitnessstudios sind ein guter Weg, dies zu erreichen.
  • Mobilität: Heutzutage hat längst nicht mehr jeder Mensch ein Auto, so dass statt eines Firmenwagens auch Bahncards gute Benefits sind.
  • Kommunikation: Ein vom Unternehmen gestelltes Smartphone zur privaten Nutzung ist für viele Arbeitnehmer sehr attraktiv.
  • Verpflegung: Kostenlose Getränke und eine gute Kaffeemaschine gehören ebenfalls zu den begehrten Benefits.
  • Soziales: Die zwischenmenschliche Komponente hat einen hohen Stellenwert für viele Beschäftigte. Hier können Unternehmen z. B. mit Beratungsangeboten unterstützen.
  • Events: Es muss nicht nur die klassische Weihnachtsfeier sein. Auch ein Grillfest im Sommer ist eine gern wahrgenommene Veranstaltung.
  • Wohnen: Wenn Arbeitnehmer für eine neue Stelle umziehen, ist eine Unterstützung bei der Wohnungssuche oder Übernahme der Maklerkosten eine wertvolle Hilfe.
  • Sonstiges: Es sind oft auch die kleinen Dinge, die zählen. Blumen zum Geburtstag oder eine Shopping Card sind kleine Freuden und gute Mitarbeiterbenefits.

Beispiele für Mitarbeiterbenefits in Unternehmen

Gerade da die Liste an Möglichkeiten so groß ist, ist es nicht immer einfach, die passenden Benefits für das eigene Unternehmen zu finden. Entscheidend ist auch der Stil des Unternehmens: Die Benefits für junge Startups müssen andere Ansprüche erfüllen als die einer Bank. Die Beispiele anderer Unternehmen können deshalb als nützliche Inspiration dienen.

Rhode&Schwarz

Rhode & Schwarz unterteilt die angebotenen Mitarbeiterbenefits grob in drei Bereiche: Gesundheit, Work-Life-Balance sowie Sozialleistungen und Vergütung.

Im Bereich des Gesundheitsmanagements werden sowohl medizinisch Beratung und Impfungen für Dienstreisen angeboten als auch Informationsveranstaltungen, Betriebssport im eigenen Fitnessstudio sowie Beratung und Vorsorge an.

Damit Familie und Beruf gut vereinbar sind, unterstützt das Unternehmen eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit. Und nicht zuletzt wird unter anderem eine betriebliche Altersvorsorge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und Zuschüsse für Geburt und Hochzeit oder die Vermittlung von Krippenplätzen.

Stylight

Stylight begann 2008 als Startup in München und hat sich seitdem zu einem beliebten Magazin mit Produktvermarktung entwickelt.

Das große Atrium des Hauptsitzes wird dabei nicht nur tagsüber zum Arbeiten genutzt, sondern steht auch für Events, Hackathons und Partys zur Verfügung. Einmal wöchentlich finden Sportkurse statt, in denen speziell auf die Anforderungen im Büroalltag eingegangen wird.

Zusätzlich existieren mehrere Rückzugsorte und sogar eine Schaukel und ein Fotoautomat. Den Beschäftigten wird ein kostenloses Frühstück angeboten, und auch Obst und Getränke stehen zur freien Verfügung. Abgerundet wird dies durch ein jährliches Budget für jeden Mitarbeiter, das dieser für die persönliche Weiterbildung verwenden kann.

Onefootball

Das Berliner Unternehmen hat nicht nur eine mobile Fußball-App entwickelt. Auch bei der Gestaltung des Büros spielt Fußball eine wichtige Rolle: Es gibt nicht nur einen Tischkicker, sondern auch einen Public-Viewing-Bereich. Ganz besonders ist das echte Tor auf Kunstrasen, um auch im Büro ein paar Elfmeter versenken zu können.

Storck

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in vielen Unternehmen ein wichtiges Benefit für die Beschäftigten. Storck geht hier aber noch einen Schritt weiter: Wenn alle Betreuungsmaßnahmen ausfallen, können die Angestellten ihre Kinder mit ins Büro nehmen und in einem Familienbüro arbeiten, in dem es eine Spielecke für die Kinder gibt.

Zausinger

Das Unternehmen Zausinger unterstützt seine Mitarbeiter mit Hypnosekursen dabei, sich das Rauchen abzugewöhnen. Aber auch Nichtraucher profitieren, denn es werden zusätzlich verschiedene Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung angeboten.

The Body Shop

Die Mitarbeiter von The Body Shop in England erhalten jedes Jahr fünf zusätzliche Urlaubstage, die sie für ehrenamtliche Tätigkeiten nutzen können.

Die Generation Y und Mitarbeiterbenefits

Damit Mitarbeiterbenefits wirken, müssen sie die Bedürfnisse der Mitarbeiter treffen. Hier unterscheiden sich aber die Ansprüche der unterschiedlichen Generationen, weshalb das Alter der Belegschaft nicht außer Acht gelassen werden sollte, wenn es um mögliche Benefits geht.

Während für die Generation der Baby Boomer insbesondere das Gehalt und Bonuszahlungen und die Gesundheits- und Altersvorsorge attraktiv ist, schätzen die Angehörigen der Generation Y insbesondere immaterielle Werte wie eine hohe Flexibilität in der Arbeit. In einer Studie von 2017 hat das Kienbaum Institut die wichtigsten Werte der Generation Y ermittelt: An erster Stelle stehen Familie, Beziehung und Freude. Erst danach folgen Erfolg und Karriere und die Gesundheit. Eine kollegiale Atmosphäre und eine gute Work-Life-Balance sind für sie wichtige Entscheidungsfaktoren.2

Dass die Generation Y insbesondere immaterielle Dinge bevorzugt, zeigt auch die Studie von benefy, in der die fünf wichtigsten Benefits aufgeführt werden.3

Auf Platz 1 stehen flexible Arbeitszeiten. Statt an fünf Tagen in der Woche von neun bis fünf im Büro zu sitzen, wollen sie für ihre tatsächliche Arbeitsleistung vergütet werden – egal, um wie viel Uhr diese erbracht wird. Auch Fairness ist wichtig. So sollten Überstunden sich im Rahmen halten und vergütet werden.

Da auch der Arbeitsmarkt Flexibilität verlangt, sind Weiterbildungsangebote für die Generation Y sehr wichtig. Sowohl firmenintern als auch in externen Seminaren können Fähigkeiten erlernt und ausgebaut werden.

Ehe die Karriere angegangen wird, will die Generation Y noch etwas von der Welt sehen. Unternehmen, die eine geplante Auszeit unterstützen, sind deshalb sehr gefragt.

Auf Platz 4 steht die Möglichkeit, statt im Büro auch im Home Office arbeiten zu können.

An fünfte Stelle wurde von den Millenials der Bürohund gewählt, der damit Diensthandy und Firmenwagen überholt. Tatsächlich kann ein ruhiger Vierbeiner im Büro viel zu einer entspannten Arbeitsatmosphäre beitragen – vorausgesetzt, niemand leidet unter einer Allergie.

Insgesamt zeigt sich, dass die Generation Y sich weg von einer Standardisierung hin zur Individualisierung entwickelt, was sich auch in den gewünschten Benefits wiederspiegelt. Flexible Vergütungsmöglichkeiten und die Unterstützung der individuellen Lebensentwürfe, auch abseits des materiellen Bereichs, zeigen den Beschäftigen dieser Generation die Wertschätzung durch Unternehmen.

Zusammenfassung und Gegenüberstellung verschiedener Studien

Als Gegenstand vieler Studien sind Mitarbeiterbenefits inzwischen bekannt und werden aufgrund ihrer positiven Effekte von beinahe allen Unternehmen als relevant angesehen.

Sodexo Arbeitsplatz-Studie

In der Sodexo Studie von 2017 wurden die positiven Auswirkungen von Arbeitgeberangeboten auf Motivation, Leistung und Zufriedenheit der Arbeitnehmer untersucht und verschiedene Maßnahmen miteinander verglichen. In einer unabhängigen Online-Erhebung wurden über 1.300 Beschäftigte verschiedener deutscher Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern befragt.

Zu den wichtigen Erkenntnissen dieser Studie gehört, dass 45% der Befragten eine weitere Zunahme des „Work-Life-Blending“, der Verschmelzung von Privat- und Berufsleben, erwarten. Mit 54% über die Hälfte der Befragten sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Zwei Drittel der Teilnehmer empfinden deshalb flexible Angebote, mit denen Arbeitgeber auf die individuellen Lebenssituationen der Angestellten eingehen, als positiv. Dies ist besonders stark bei den unter 30-Jährigen ausgeprägt, von denen 78% solche Angebote erwarten.

Um dem Stress durch die zunehmende Verschmelzung von Beruf und Privatleben entgegenzuwirken, stehen verschiedene Maßnahmen zur Auswahl. Zwar kann der Stress so nicht vollkommen vermieden werden, entsprechende Benefits sorgen allerdings für Wohlbefinden und machen Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver. Abhängig von Alter und Geschlecht unterscheiden sich die Wünsche der Beschäftigten dabei.

Allerdings lassen sich dennoch eindeutige Trends erkennen: Mit 61% ist für die meisten Befragten ein Fitness- und Gesundheitsangebot wichtig, um dem Stress entgegenzuwirken. Mit 56% noch immer über der Hälfte der Befragten sehen im Ernährungsangebot wertvolle Benefits, die sich in einem Betriebsrestaurant oder Verpflegungsgutscheinen äußern. Für 55% der Teilnehmer ist eine Unterstützung bei der Kinderbetreuung sehr wichtig. Nur 37% legen viel Wert auf Concierge-Dienste wie Paketversand oder Gepäckaufbewahrung.

Auch bei der Einschätzung der positiven Auswirkung auf Leistung, Motivation und Zufriedenheit führt ein Fitness- und Gesundheitsangebot in beinahe allen drei Punkten mit 53% – 55%, dicht gefolgt von Kinderbetreuungsangebot mit 51% – 55%.4

Capital Rankingliste „Beste Benefits der deutschen Wirtschaft“

Das Magazin Capital geht in der Septemberausgabe von 2017 ausführlich auf die Benefits des Ökostromanbieters Lichtblick ein, von denen die 500 Angestellten profitieren. Das Angebot ist dabei weit gefächert und reicht von einem wöchentlichen Chor über Yogastunden und einen Kickertisch bis zu Elektrofahrzeugen, die auch privat genutzt werden können. Auch Obst und Gemüse sowie günstige Biosnacks stehen zur Verfügung, ebenso drei Terrassen mit Grill. Home Office, Teilzeit und Sabbatical ermöglichen den Beschäftigten eine flexible Anpassung an ihre jeweiligen Lebensumstände. Auch Zahlen kann Lichtblick nennen: Pro Mitarbeiter werden jährlich rund 1.000€ für Benefits investiert.

Mit diesen Benefits schafft Lichtblick es auf Platz 1 der Capital Rankingliste „Beste Benefits der deutschen Wirtschaft“. Bewertet wurde dabei nach einem Punktesystem, bei dem in fünf Kategorien Punkte vergeben wurden:

Klassische Benefits: Zu den Klassikern zählen der Firmenwagen oder das Handy. Für alles, was die Befragten auswählten, wurde ein Punkt vergeben.

Innovative Benefits: Zu diesen Vorteilen zählen ungewöhnliche Maßnahmen wie ein Sabbatical oder ein Dienstfahrrad. Auch hier gab es einen Punkt für jede Maßnahme, die angehakt wurde.

Kommunikation: Es wurden neun Möglichkeiten abgefragt, mit denen die beschäftigten sich über die Benefits informieren konnten. Jede angekreuzte gab einen Punkt.

Messung: Die Wirksamkeit der Maßnahmen kann auf verschiedenen Wegen gemessen werden. Fünf Messinstrumente standen zur Auswahl; jede genutzt ist einen Punkt wert.

Flexibilität: Können Mitarbeiter die Benefits flexibel nutzen und innerhalb eines Budget individuell zusammenstellen, war dies jeweils einen Punkt wert.

Da einige große Unternehmen wie Volkswagen oder die Deutsche Bahn nicht an der Befragung teilnahmen, ist das Ergebnis nur eingeschränkt aussagekräftig. Dennoch zeigt sich ein Trend: Lichtblick investiert deutlich in seine Mitarbeiter.

Der Artikel geht auch darauf ein, dass längst ein Umdenken stattfindet: Während Benefits früher insbesondere Führungskräften vorbehalten waren, wird es inzwischen längst als selbstverständlich betrachtet, dass jeder Beschäftigte von ihnen profitiert. Ebenfalls zeigt sich die Entwicklung, dass Unternehmen zunehmend kreativ bei der Auswahl und Entwicklung von Mitarbeiterbenefits werden und gezielt damit werben.5

Unternehmensübergreifende Befragung durch kununu

Die Bewertungsplattform für Arbeitgeber kununu hat 2015 aus über 100.000 Suchanfragen nach Benefits eine Rangliste der 10 beliebtesten Vorteile erstellt. Als Basis dieser Auswertung dienen dafür 715.000 Erfahrungsberichte zu 180.000 Unternehmen.

Dabei zeigt sich ganz deutlich das Bedürfnis nach Flexibilität. Flexible Arbeitszeiten und Home Office finden sich auf den ersten beiden Plätzen. Dieser Wunsch zeigt sich aber auch in der Anforderung, den eigenen Hund mit ins Büro nehmen zu können, was auf Platz 4 landete. Erst an fünfter Stelle kommt die betriebliche Altersvorsorge, gefolgt von der Mobilität in Form eines Firmenwagens (Platz 6), guten Verkehrsanbindungen (Platz 7) und einem Parkplatz (Platz 8).

Im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 2011 zeigt sich dabei eine deutliche Entwicklung. Auch damals waren flexible Arbeitszeiten auf Platz 1 und Home Office auf Platz 2, vergrößerten bis 2015 aber ihren Vorsprung deutlich. Eine Änderung gab es in der Verpflegung, die in der Wahrnehmung der Jobinteressierten immer wichtiger wird: Der Punkt „Kantine“ verdrängte die Verkehrsanbindungen von Platz 3, zudem erscheint nun „Essenszulage“ in der Liste. Da heutzutage beinahe jeder Arbeitnehmer ein Smartphone hat, werden ein Firmenhandy und Internetnutzung deutlich weniger nachgefragt.

Dieses Ranking zeigt, nach welchen Benefits Interessierte Ausschau halten, die nach einer neuen Stelle suchen. Benefits, die sich nicht in dieser Liste wiederfinden, sind nicht zwingend unattraktiv für Arbeitnehmer, werden jedoch nicht präferiert gesucht. Unternehmen, die durch die Vorteile für Mitarbeiter von sich überzeugen wollen, fahren mitunter zweigleisig gut: Indem viel gefragte Vorteile hervorgehoben werden, wird Aufmerksamkeit geweckt, um anschließend mit weiteren Vorzügen zu überzeugen.6

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Studien

Allen drei Studien ist gemein, dass sie deutlich das Verlangen der Arbeitnehmer nach mehr Flexibilität aufzeigen. Diese kann in verschiedenen Formen gelebt werden und reicht von Gleitzeit und flexiblen Arbeitszeiten über die Möglichkeit des Home Office bis hin zum Sabbatical. Doch sie geht auch über die reine Arbeitszeit hinaus, so dass Unternehmen punkten, die ihren Beschäftigten in vielen verschiedenen Lebenslagen unter die Arme greifen und z. B. wie Stork die Möglichkeit bieten, bei Betreuungsproblemen Kinder mit ins Büro zu nehmen.

Aber auch Fitness und Gesundheit sind wichtig: Sowohl in der Studie von Sodexo als auch in der Aufführung der von Lichtblick gebotenen Benefits wird dies betont. Yogakurse sind dabei eine Möglichkeit, aber auch die Mitgliedschaft in Fitnessstudios spricht sehr viele Beschäftigte an. Auch der Faktor Ernährung taucht mehrfach auf. Kostenlose Snack und eine gute Kantine haben einen hohen Stellenwert.

Die von kununu aufgestellte Rankingliste zeigt einen deutlichen Wunsch nach Mobilität. Dies kann aber mitunter damit erklärt werden, dass die ausgewerteten Daten von Personen stammen, die sich für eine neue Stelle interessieren und noch keine Gewissheit habe, ob und wie sie einen neuen Arbeitgeber erreichen können. Beschäftigte, die bereits eine Anstellung haben, können sich unterdessen auf andere Benefits konzentrieren und schätzen Angebote zu Förderung und Erhalt ihrer Gesundheit und Fitness.

Fazit

Work-Life-Blending ist in vielen Unternehmen an der Tagesordnung, kann aber auch zu Stress bei den Mitarbeitern führen. Daher ist, wie oben gezeigt, eine flexible Gestaltung des Arbeitsplatzes sehr wichtig. Gegen Stress wünschen sich viele Mitarbeiter außerdem gesundheitliche Angebote wie Firmenfitness oder ein Ernährungsangebot. Die Angebote sollten dabei immer zusammen mit den Mitarbeitern ausgewählt werden.


Quellen:

  1. Henneberger, Fred: Fringe Benefits, in: Gabler Wirtschaftslexikon, 19.02.2018, URL: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/fringe-benefits-51299/version-274477, Abruf am 08.10.2018 ↩︎
  2. o.V.: Arbeitest du noch oder lebst du schon? Absolventenstudie 2017, Dortmund: Kienbaum Institut @ ISM 2017, S. 13 ↩︎
  3. o.V.: Top 5 Benefits, München: Benify Deutschland GmbH 2017 ↩︎
  4. o.V.: Sodexo Arbeitsplatz Studie, Rüsselsheim am Main: Sodexo Services GmbH 2017, S. 7 ↩︎
  5. Von Zepelin, Jenny: Was bin ich meiner Firma wert?, in Capital 9 (2017), S. 28 -39 ↩︎
  6. o.V.: Flexibles Arbeiten beliebter als Firmenhandy: Die wichtigsten Benefits für Mitarbeiter, in: kununu Blog, 18.5.2015, URL: https://news.kununu.com/top-benefits-mitarbeiter/, Abruf am 8.10.2018 ↩︎
Contact Us

We're not around right now. But you can send us an email and we'll get back to you, asap.

Not readable? Change text. captcha txt